Basel verzeichnet jährlich tausende Neuzuzüger:innen — Expats, internationale Fachkräfte und Geflüchtete. Doch der Weg von der Ankunft zum echten Zugehörigkeitsgefühl ist lang.
Beschäftigte internationaler Unternehmen, oft nur für einige Jahre in der Region und kaum mit dem lokalen Umfeld verbunden.
Internationale Spezialist:innen aus Pharma, Forschung und Industrie, die langfristig bleiben wollen.
Menschen, die in Basel ein neues Zuhause suchen und besonders auf soziale Anbindung angewiesen sind.
Viele Neuzuzüger:innen kämpfen mit Sprachbarrieren und einem fehlenden Bezug zur lokalen Kultur und Geschichte. Das erschwert die gesellschaftliche Integration spürbar — auch dann, wenn formale Voraussetzungen wie Arbeit oder Wohnsitz erfüllt sind.
Klassische Sprachkurse vermitteln Grammatik und Vokabular, aber kein Zugehörigkeitsgefühl. Sie erklären, wie man einen Satz bildet — nicht, warum Basel so ist, wie es ist.
Das gemeinsame Lesen und Besprechen Schweizer Literatur sowie von Büchern zur Basler Geschichte bietet einen lebendigen, niederschwelligen Weg, die lokale Identität, Traditionen und Werte zu verstehen.
Ein Leseclub schafft dabei gleichzeitig ein soziales Netzwerk, das Isolation abbaut und echte Verbundenheit mit Basel fördert. Aus Mitlesenden werden Nachbar:innen, Freund:innen — Basler:innen.